Lehrveranstaltungsarchiv Elena Backhausen M.A.

Ü. Aspekte des Performativen/MA Ü. Theater- und Medienpraxis: Dramaturgien des Absurden

Dozent:innen: Elena Backhausen M.A.
Kurzname: Ü Aspekte Performat
Kurs-Nr.: 05.155.16_830
Kurstyp: Übung

Voraussetzungen / Organisatorisches

Vor dem Hintergrund der Corona-Situation bestehen die Lehrveranstaltungen des Instituts für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK) im Sommersemester aus Formaten, die aus der Ferne, weitgehend digital unterrichtet werden. Sollte es hierdurch zu inhaltlichen Modifikationen kommen, finden Sie diese in der u.s. Veranstaltungsbeschreibung. Bitte berücksichtigen Sie diese Informationen im Rahmen der zweiten Anmeldephase.
Der Vorlesungsbetrieb startet am Montag, dem 20. April 2020. Die DozentInnen der von Ihnen gewählten Veranstaltungen werden Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn über den geplanten Ablauf des Seminars informieren. Damit Sie alle notwendigen Informationen zuverlässig erhalten, bitten wir Sie dringend, regelmäßig das Postfach Ihres Unimail-Accounts zu kontrollieren.

Empfohlene Literatur

Zur Vorbereitung:

Esslin, Martin (2006): Theater des Absurden. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
Besonders: Einleitung: Das Wesen des Absurden. S. 10-18. sowie VII. Der Sinn des Absurden. S. 309-333.

Hober, Christine (2001): Das Absurde: Studien zu einem Grenzbegriff menschlichen Handelns. Münster ?[u.a.]?: LIT Verlag.

Inhalt

Die Bezeichnung „Theater des Absurden“ ist ein etablierter Terminus, der nicht nur historiographisch eine Epoche des 20. Jahrhunderts erfasst, sondern als umbrella term gewisse geistige Haltungen und ästhetische Umsetzungen in Dramen und Aufführungen bündelt.

In der Übung wird sich dieser Theaterform zunächst auf theoretischer Ebene genähert. Ein Verständnis für den Zeitgeist und die daraus resultierende künstlerische Ausdrucksform soll mithilfe von Einblicken in verschiedene Dramen und der philosophischen Leitmotive Jean-Paul Sartres Existentialismus geschaffen werden. In einem zweiten Teil werden zeitgenössische performative Arbeiten in Hinblick auf die Frage, wo und wie Dramaturgien des Absurden losgelöst von der historischen Vorlage auch heute noch Ausdruck finden, betrachtet.

Abschließend sollen eigene dramaturgische Konzepte mit der Schablone des Absurden skizzenhaft erarbeitet werden, die in einer Abschlusssitzung zur Aufführung/Besprechung kommen.

Zusätzliche Informationen

Die Übung findet als Blockveranstaltung an einem Wochenende während der Vorlesungszeit statt.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
19.06.2020 (Freitag) 09:00 - 18:00 N.N.
21.06.2020 (Sonntag) 09:00 - 18:00 N.N.