Aktuelles

Bildnachweis / Foto (Ausschnitt): Jan Genges, unsplash.com

 

Einführungsveranstaltungen am FTMK und im Fach Theaterwissenschaft zum Sommersemester 2024

Die Einführungsveranstaltungen am FTMK (Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft) und im Fach Theaterwissenschaft finden für das Sommersemester 2024 am Dienstag, 9. April 2024, statt:

• In der allgemeinen Institutsbegrüßung um 10 Uhr im Hörsaal P 11 (Philosophicum) lernen Sie das Institutskollegium und den integrierten Studienbereich kennen.

• In der fachspezifischen Einführungsveranstaltung des Faches Theaterwissenschaft erhalten Sie ab 11.30 Uhr im Hörsaal P 7 (Philosophicum) Einblicke in die Studienstruktur des Faches und können Fragen zum Studienstart stellen.

• Die Sondersprechstunde der Studienfachberatung in der Einführungswoche (B.A.-Studiengang) findet am Dienstag, 9. April 2024, zwischen 14 und 16 Uhr im Raum 03-523 (Philosophicum / Büro Constanze Schuler) statt. Es handelt sich um ein offenes Sprechstundenangebot, d.h. Sie können ohne Voranmeldung vorbeikommen!

Allgemeine Informationen zum Studienstart finden Sie auf den Seiten der Zentralen Studienberatung sowie auf den Seiten des FTMK Studienbüros.


Käpten Knitterbart – ein Kinderkonzert im Staatstheater Mainz in Kooperation mit
der Theaterwissenschaft

 

Studierende des Masterstudiengangs Theaterwissenschaft der JGU Mainz haben im Rahmen der Dramaturgischen Übung unter Leitung von Annika Wehrle in Kooperation mit Konzertvermittler Ates Yilmaz das Konzept für das Kinderkonzert Käpten Knitterbart konzipiert und realisiert. Die Kinder der Konzertklasse der Schornsheimer Grundschule 4a steuerten Bühnenbilder, Geräusche und Ideen bei.

Am Samstag, 20.1.2024, feierte das Kinderkonzert ab 4 Jahren im Staatstheater Mainz mit dem Philharmonischen Orchester vor ausverkauftem Orchestersaal Premiere.
Weitere Aufführungen finden am 17.2. um 10 und 11.30 Uhr statt, hierfür gibt es noch Restkarten.

SFB 1482 »Humandifferenzierung«

Der Sonderforschungsbereich 1482 »Humandifferen-zierung« wird seit dem 1. Juli 2021 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

An diesem Forschungsverbund beteiligt sind Teilprojekte aus den Kultur- und Sozialwissenschaften der JGU sowie der Geschichtswissenschaft des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz (IEG).

Im Mittelpunkt des SFB steht die Frage danach, wie Gesellschaften ihre Mitglieder kategorisieren und zuordnen und ihnen damit soziale Zugehörigkeiten und Identitäten nahelegen. Humandifferenzierung meint zunächst die Unterscheidung des Menschen von Tieren und Artefakten wie etwa Robotern, sodann die Einteilung von Menschen in Kategorien und Gruppen wie Ethnien, Nationen, Sprach- und Religionsgemeinschaften und schließlich die Unterscheidung aufgrund von Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Behinderung oder Leistung. Ziel des SFB ist es, eine allgemeine Theorie der Humandifferenzierung zu entwickeln und damit systematisch und historisch die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen diesen unterschiedlichen Typen der Kategorisierung und Differenzierung zu erforschen.

Die Theaterwissenschaft ist mit zwei Teilprojekten im Arbeitsbereich „Körper und Performance“ vertreten:

Das Teilprojekt A02 „Disability Performance als Humandifferenzierung“ unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Benjamin Wihstutz untersucht, wie sich Disability Performances als Praktiken der Humandifferenzierung in den vergangenen knapp 200 Jahren verändert haben. Mit Leistungsdarbietungen in
Freak- und Sideshows, Inszenierungen der Paralympics sowie inklusiver Theater- und Tanzperformances
der Gegenwart werden drei divergierende Genres historisch vergleichend in den Blick genommen. Ziel des Projekts ist es, zu ergründen, wie sich mit den Inszenierungspraktiken von Disability Performances Verschränkungen und Wechselwirkungen von Devianz und Leistung in der longue durée wandeln oder ungleichzeitig wiederkehren. Vom 25.-27. Mai 2023 findet die internationale Tagung des Teilprojekts "Independence and Collectivity: Configurations of Dis/ability Performance" an der JGU Mainz und auf Zoom statt.

Das Teilprojekt A05 „Staging Differences“ unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Friedemann Kreuder erforscht Humandifferenzierung im Rahmen zeitgenössischer, postdramatischer Theaterformen, die selbstreflexiv
mit der Theatersituation spielen und sozial experimentieren. In den untersuchten Theaterprojekten und ihren Aufführungen wird eine feldspezifische Rollendifferenzierung (z. B. Zuschauer versus Figur/Darsteller/Rolle) zusammen mit ubiquitären Humandifferenzierungen (z. B. ethnischen, religiösen, nationalen) ins Spiel gebracht und auf diese Weise reflektiert. Das Teilprojekt zielt auf die Wechselwirkungen von gewollt-inszenierten Interventionen und alltäglich mitlaufenden, immer schon vorhandenen Unterscheidungspraxen.

Nähere Informationen zum SFB Humandifferenzierung und den Veranstaltungen, finden Sie hier.