Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Theater-, Film und Medienwissenschaft als Praxisforschung
  • Methodologie der Theaterwissenschaft
  • Spieltheorien
  • Kulturgeschichte des Spiels
  • Postdramatisches Theater
  • Soziologische Theatermodelle

Spezielle Aufgabengebiete:

  • Erasmusbeauftragte

seit 02/2014Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft, Bereich Theaterwissenschaft, (Gutenberg Universität Mainz)
04/2013-11/2016Wissenschaftliche Koordinatorin für das Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaft (SoCuM, Gutenberg Universität Mainz)
01/2014Promotion (Goethe Universität Frankfurt a. M.)
09/2011-03/2013Freiberufliche Tätigkeit als Dramaturgin
09/2008-12/2010Wissenschaftliche Hilfskraft & Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaft (SoCuM, Gutenberg Universität Mainz)
09/2008-03/2009Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie, (Gutenberg Universität Mainz)
04/2007-08/2007Produktionsleitung für das Rohkunstbau Festival Darstellende Kunst, Berlin/Potsdam (gefördert durch das SPI und die Bundeszentrale für politische Bildung)
03/2006-05/2006Produktionsleitung Midnight Canteen, Performance-Installation von Heman Chong und Max Schumacher, Berlin, (gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds)
09/2005-02/2006Produktionsleitung für das 100° Berlin Festival und Assistenz bei Theater-Kuratorin Carena Schlewitt, (Hebbel am Ufer, Berlin)
09/1999 – 07/2005Magister Artium Studium der Theaterwissenschaft, Soziologie und Pädagogik (LMU München)
06/1999Abitur
Stipendien
09/2007 – 06/2008Frankfurt Graduate School FGS (Stipendium zur Vorbereitung der Dissertation)
09/2004 – 07/2005Heinrich Böll Stiftung, Studienstipendium
Profil auf Research Gate:https://www.researchgate.net/profile/Stefanie_Husel

Monographie:
2014 Grenzwerte im Spiel: Die Aufführungspraxis der britischen Kompanie „Forced Entertainment“. Eine Ethnografie. transcript: Bielefeld
Herausgeberschaften:
2018Friedemann Kreuder, Stefanie Husel (Hg.): Spiele spielen. Praktiken, Metaphern, Modelle. Paderborn: Fink
Aufsätze, Handbuchartikel etc
 Vsl. 2025(mit Friedemann Kreuder) „Staging Differences. Mise-en-scene and Interference of Human Differentiation in Contemporary German Speaking Post-dramatic Theatre”. In: Otto, Ulf et al: Writing Theatre. Forum Modernes Theater, München.
Vsl. 2024Beitrag der gtw AG Theorie und Praxis (Maximilian Haas, Stefanie Husel, and Phillip Schulte in Conversation with Eva Meyer-Keller and Robin Arthur): “On Theory, Practice, and the Vague Space Between”. In: 30 Jahre gtw. Jubiläumsband zum 30-jährigen Bestehen der Gesellschaft für Theaterwissenschaft. Alexander Verlag: Berlin
Vsl. 2024(mit Hanna Voss): „Matters of Aesthetics. Methodologische Positionierungen der Theaterwissenschaft in interdisziplinären Forschungskontexten“. In: Matters of Urgency. Publikation zum 15 Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft. N.N.
2024„Wettstreit der Generationen? Verhandlung, Nivellierung und Neujustierung von Differenz in (und um) She She Pops Dance Me!“ In: Friedemann Kreuder / Benjamin Wihstutz (Hg.) Staging Differences: Orientierungen, Kategorisierungen und Identitätspolitiken in Theater und Performance. München: Forum Modernes Theater. 229-248.
2023„Soziale und sozialwissenschaftliche Theatermodelle“. In: Beate Hochholdinger-Reiterer/ Christina Thurner / Julia Wehren: Theater und Tanz. Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos. 225-230
2023„Theorien und Modelle des Spiels“. In: Beate Hochholdinger-Reiterer/ Christina Thurner / Julia Wehren: Theater und Tanz. Handbuch für Wissenschaft und Studium. Baden-Baden: Nomos. 309-314
2022Theater als Spiel? Jenseits des Als-ob'“ In: Wissensplattform Kulturelle Bildung Online. 
 2022(mit Larissa Schindler): Transkribieren. In: Gugutzer, Robert; Klein, Gabriele; Meuser, Michael (Hrsg.): Handbuch Körpersoziologie. Band 2. Forschungsfelder und Methodische Zugänge. 2. erw. Auflage. Wiesbaden: Springer VS.
 2022(mit Friedemann Kreuder): Staging Differences – Interferenzen von Teilnehmerrollen und Humandifferenzierungen im Gegenwartstheater. In: Hirschauer et al: Humandifferenzierung. Weilerswirst: Verlbrück Wissenschaft.
2020Zur Praxeologie des Theaters. In: Wihstutz, B./Hoesch, B. (Hg) (2020): Neue Methoden der Theaterwissenschaft, Bielefeld: Transcript.
2020(mit Robin Hädicke): Stolpern und Anecken – Zur Produktivität spielerischer Praxis. In: Kathrin Dreckmann, Maren Butte, Elfi Vomberg (Hg.) 2020: Technologien des Performativen. Bielefeld: Transcript.
2019Immersive Art – Immersive Research? In: Doris Kolesch, Theresa Schütz, Sophie Nikoleit (Hg.): Commit Yourself! Strategies of Staging Spectators in Immersive Performances. London: Routledge.
2018Dem Zuschauen zuschauen? In: Beate Hochholdinger-Reiterer, Géraldine Boesch, Marcel Behn (Hg.): itw : im dialog. Publikum im Gegenwartstheater. Berlin: Alexander Verlag.
2018(mit Robin Hädecke und Mathias Prinz): Theatrale Games. Ohne magische Wolke. Ein Gespräch über Theater, Spiel, Wahlfreiheit und Immersion. In: Friedemann Kreuder, Stefanie Husel (Hg.): Spiele spielen. Praktiken, Metaphern, Modelle. Paderborn: Fink.
2016(mit Sophie Merit Müller):, Das große Gesetz der Wiederholung…‘:Zur praktischen Herstellung tanzender Körper und ihren Kategorisierungen. In: Friedemann Kreuder, Ellen Koban, Hanna Voss (Hg.): Re/Produktionsmaschine Kunst. Kategorisierungen des Körpers in den darstellenden Künsten. transcript: Bielefeld.
2016Sinn machen – Explorierendes Theater und (seine) Forschungspraxis. In Milena Cairo, Moritz Hannemann, Ulrike Haß, Judith Schäfer (Hg.): Episteme des Theaters. Aktuelle Kontexte von Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit. transcript: Bielefeld.
2014Wir alle spielen Theater? Reimport aus dem dramaturgischen Ansatz der Soziologie. In: Christa Hasche, Eleonore Kalisch und Thomas Weber (Hg): Dramaturgien im Medienwandel. AVINUS: Berlin.
2014Zu Wort kommen ,Echte‘ Menschen, ,echte‘ Geschichten auf der Bühne“. In: Céline Kaiser (Hg.) Szeno Test. Pre-, Re- & Enactment zwischen Theater und Therapie. transcript: Bielefeld.
2012Sich selber spielen… Zur bodenlosen Mehrbödigkeit der Figuren Forced Entertainments. In: Kreuder et al (Hg.): Theater und Subjektkonstitution. transcript: Bielefeld.
2012The World in Pictures – Wissen im Spiel. In: Kati Röttger (Hg.): Welt-Bild-Theater, Band 2: Bildästhetik im Bühnenraum. Forum Modernes Theater, Band 38. Narr: Tübingen.
Online-Publikationen:
2013Watching them Play. In der Online-Publikation des Kongresses How Performance Thinks.
2005The Parts of the Bargain – Strukturen des Spiels in Forced Entertainments Bühnenarbeiten First Night und Bloody Mess. Online Publikation. epub: München

04/2019 Vom Proben (und) Erforschen bei der Arbeitskonferenz „Methodologische Diskurse der aktuellen Probenforschung“, veranstaltet durch David Roesner und Tamara Yasmin Quick, (DFG-Projekt „Theatermusik heute als kulturelle Praxis) an der LMU München.
06/2019Vortrag & Paneldiskussion im Rahmen der Veranstaltung Gaming & Escaping – Die neue Lust am Spiel (ON/LIVE 2019) am FFT Düsseldorf. (Video)
11/2019Doing Being an Actor: Von der Dispositivanalyse zu einer praxeologischen Untersuchung theatraler Spielräume im Rahmen der Arbeitstagung der AG Schauspieltheorie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (GTW) mit dem Titel „Spielräume“ professionellen Schauspielens: Dispositiv, Institution or what else? An der JGU Mainz.
11/2018Stolpern und Anecken – Ein Game-Workshop. Gemeinsam mit Robin Hädecke (machina eX) gestaltetes Panel beim gtw Kongress zum Thema „Theater und Technik“ am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
10/2018Beitrag zu einem Workshop zur Genese und Ontologie technischer Spielobjekte im Rahmen des Projektes „Automaten und Mobiles als kulturelle Artefakte der Entstehungsgeschichte kooperativer Medien“ im SFB Medien der Kooperation, Universität Siegen.
05/2017Dem Zuschauen zuschauen? Vortrag auf dem Symposion itw: im dialog zum Thema „Publikum im Gegenwartstheater“, veranstaltet vom Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern in Kooperation mit dem Theaterfestival AUAWIRLEBEN in Bern (CH).
05/2017Theater des Schreibens – Schreiben des Theaters im Rahmen eines Workshops zum Begriff der „Szene“, veranstaltet durch das Forschungskolleg „Schreibszene Frankfurt. Poetik, Publizistik und Performanz von Gegenwartsliteratur“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
12/2016Please Don’t Mind the Gap! Von der Produktions- und Rezeptionsästhteik zur empirischen Forschung an Darstellungs- und Wahrnehmungs-Praktiken Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen
11/2016Immersive Art – Immersive Research? Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung Commit Yourself – Strategies of Staging Spectators in Immersive Theater“ , veranstaltet durch das Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität, Berlin in Kooperation mit den Berliner Festspielen.
10/2016(zusammen mit Sophie Merit Müller): Vom Widerstand der Praxis. Vortrag im Rahmen des 13. Kongresses der Gesellschaft für Theaterwissenschaft „Theater als Kritik“ (Frankfurt a. M./Gießen)
06/2016‚Sinn machen‘. Darstellungs- und Wahrnehmungspraktiken in explorativen Theaterformen. Vortrag am Institut für Bewegungswissenschaft, Universität Hamburg, im Rahmen des Arbeitsbereichs Kultur, Medien und Gesellschaft.
03/2016mit Sophie Merit Müller (Tübingen): ‚Das große Gesetz der Wiederholung…‘: Zur praktischen Herstellung tanzender Körper und ihren Kategorisierungen. Im Rahmen des Symposiums(re)Produktionsmaschine Kunst an der JGU Mainz
04/2015„Perceive/Explore/Perform/Examine. A No-Paper Presentation on Methodology“ auf dem Kongress What Can Performance Philosophy Do?, Universität Chicago, Illinois, USA.
09/2014„Sinn machen“ auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Theaterwissenschaft (gtw.) Episterne des Theaters, Ruhr-Universität Bochum.
04/2013„Audiencing“ – Making Sense as al Collective Bodily Practice“ auf dem 2. Mainzer Symposium der Sozial- und Kulturwissenschaften Praktiken und ihre Körper, JGU Mainz.
04/2013Performing Thinking – On Production Processes of Devised Theatre“ auf dem Kongress What is Performance Philosophy? Staging a New Field, University of Surrey (UK)
10/2012„Aufschreibefragen“ in der Analyse musikalischer Dramaturgien“ auf dem gtw. Kongress Sound and Performance , Universität Bayreuth
04/2012„Watching the(m) Play“ auf dem Kongress How Performance Thinks, Kingston University, London (UK).
07/2011„Wir alle spielen Theater? Reimport aus dem dramaturgischen Ansatz der Soziologie“ auf der Tagung Dramaturgie an der Schnittstelle der Disziplinen, Humboldt Universität Berlin. MP3 – Adiomitschnitt unter URL:http://goo.gl./TAwz0H
10/2010„Sich selber spielen… Zur bodenlosen Mehrbödigkeit der Figuren Forced Entertainments“ auf dem gtw. Kongress Theater und Subjektkonstitution, JGU Mainz.
10/2008„The World in Pictures – Wissen im Spiel“ auf dem gtw. Kongress Orbis Pictus Theatrum Mundi, UvA Amsterdam (NL.)
02/2008„Kurzgeschlossenes Theater“ auf dem Kongress Konstruierte Normalitäten, Normale Abweichungen, Universität Konstanz.

  • (BA) Analysemthoden der Theaterwissenschaft
  • (MA) Methoden und Schlüsselkompetenzen
  • Thematische Seminare zu Themen wie: Theatralität des Alltags, Schnittstellen aus Soziologie und Theaterwissenschaft, Spielen, Humandifferenzierung, Theaterpädagogik, Postdramatisches Theater, Theater des 20. Jahrhunderts